Produktionsspitzen abfedern bei wärme- und kälteabhängigen Prozessen

Bei industriellen Prozessen gewinnen mobile Mietheizungen und mobile Prozesskühlungen immer mehr an Bedeutung. Insbesondere die hohe Flexibilität bedarfsgerechter Mietmodelle, zum Beispiel im Rahmen schwankender Produktionsauslastungen, erfreut sich großer Beliebtheit. In vielen Fällen können dadurch hohe Investitionen umgangen und liquide Mittel geschont werden. Große Vorteile für Kunden ergeben sich dort, wo die Technologiepartner über eine breite Leistungspalette und die richtigen Fachkräfte für mobile Prozesskälte und Klimalösungen sowie Wärmekonzepte verfügen. Denn so können beispielsweise Lüftungsgeräte das ganze Jahr über in Hallen stehen bleiben und werden im Sommer einfach an mobile Kälteanlagen und im Winter an mobile Heizzentralen angeschlossen. Vor allem für eine effiziente Versorgung in der Industrie
mit Prozesswärme und Prozesskühlung mieten eröffnen sich durch den Verbund
vielfältige Möglichkeiten. Daneben spielen mobile Mietheizungen und mobile Mietkälte eine wichtige Rolle, wenn es zum Beispiel um Notfälle, Sanierungen oder Instandsetzungen geht.

Mit entsprechender Expertise und den passenden Konzepten und Anlagen sorgt die Heizkurier GmbH, als einer der führenden Anbieter im Bereich Vermietung und Verkauf mobiler Wärme- und Kältelösungen seit Jahren für Sicherheit, Kostenoptimierung und Flexibilität bei Industrieunternehmen unterschiedlichster Branchen. Mit der österreichischen energie4rent GmbH, einem Schwesterunternehmen in der Heizkurier Gruppe, deckt das Unternehmen den ganzen deutschsprachigen Raum ab und verfügt zudem über Know-how im Bereich mobiler Strom- und Dampferzeugung.

Die Bandbreite der Einsätze reicht von der Notversorgung beim Ausfall von Heiz- oder
Kühlsystemen über die Versorgung bei Wartungsarbeiten bis zur Spitzenlastabdeckung und Simulation unterschiedlichster Temperaturen für Testversuche und vielem anderen mehr.
Auch für die Versorgung von Rechenzentren und Schalträumen sowie die Sicherstellung von Arbeitsstättenrichtlinien und die Qualitätssicherung in Messräumen bieten mobile Kälte- und Klimaanlagen flexible und kostensparende Lösungen.

Mobile Klimatechnik erspart beispielsweise im Pharmasektor hohe Investitionen für die Lagerkühlung. Seit den heißen Sommermonaten der letzten Jahre, setzen immer mehr Unternehmen und Produktionsbetriebe auf mobile Klimalösungen, um regelkonforme und angenehme Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Dabei sind die Anforderungen häufig sehr unterschiedlich und erfordern ein spezifisches fachübergreifendes Know-how im Bereich Wärme- und Kältetechnik.

Beispiel 1: Mobile Klimatisierung mieten für Elektromotorenwerk
Ab Außenlufttemperaturen über +26°C und bei Überschreiten einer Lufttemperatur im Raum von +26°C sind laut Arbeitsstättenverordnung zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um eine gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur sicherzustellen.
Im konkreten Fall kamen die Kälteanlagen von Heizkurier in zwei Produktionshallen einer Maschinenbaufirma für PKW-Elektromotoren zum Einsatz. Die Anlagen sorgten nicht nur zuverlässig für angenehme Arbeitstemperaturen, sondern sicherten auch die richtige Umgebungstemperatur für die Maschinen.
Dazu wurde eine Produktionshalle mit zwei mobilen Kaltwassersätzen mit Kälteleistungen von 100 kW bzw. 130 kW in Kombination mit zwei mobilen 150 kW Airhandlern in Betrieb genommen. Damit lässt sich eine Luftmenge von 40.000m³ pro Stunde kühlen. Für den Anschluss und die Luftverteilung wurden 80 Meter Außenluftschlauch sowie 4 x 40 Meter Innenluftschlauch mit einem Durchmesser von jeweils 500mm verwendet. Der Innenluftschlauch wurde in der Halle aufgehängt und diente der besseren und zugfreien Luftverteilung. Eine weitere Halle wurde mit insgesamt 3 Klimaanlagen (Kaltwassersatz + Airhandler) für den Sommer ausgerüstet.

Beispiel 2: Prozesskühlung mieten bei Notfall in Produktionsbetrieb
Durch einen plötzlichen Ausfall der Prozesskühlung in einem Produktionsbetrieb kam als Notfalllösung ein luftgekühlter 75 kW Kaltwassersatz zum Einsatz. Die Anbindung an das vorhandene Kühlwassersystem erfolgte mit Hilfe eines Plattenwärmetauschers. Auf diese Weise musste nur geringfügig in das vorhandene Kühlsystem eingegriffen werden und konnten erhebliche Umbaukosten und -zeit eingespart werden. Die Verbindung des Plattenwärmetauschers mit dem Kaltwassersatz wurde durch 30 m lange, flexible, 2" Wasserschläuche realisiert. Für eine ausreichende Wasservorlage wurde ein mobiler 1000 l Pufferspeicher in den Kreislauf integriert. Anschließend wurde der Kreislauf mit einem Wasser/Glykol-Gemisch gefüllt, um einen sicheren Betrieb, auch bei kalten Temperaturen, sicherzustellen.

Beispiel 3: Absicherung der Produktion durch Mietkälte bei Leistungsspitzen in Papierfabrik bei Stuttgart
Während der Sommermonate konnte durch den Einsatz eines mobilen, luftgekühlten
100 kW Kaltwassersatzes zur Klimatisierung des Daten-Centers die freigewordene Kühlleistung der vorhandenen Kaltwassersätze auf die Produktionsanlagen verteilt werden.
Der Kaltwassersatz wurde hierzu einfach und schnell mittels flexibler Schlauchverbindungen
an das vorhandene Kaltwassernetz angeschlossen. Ein hitzebedingter Ausfall
der Produktionsanlagen, wurde durch den schnellen, kurzfristigen Einsatz erfolgreich
verhindert.

Beispiel 4: Wartung und Reparatur in Hamburger Industriebetrieb
Um im laufenden Betrieb die vom Gesetzgeber geforderten Wartungsarbeiten sowie anfallende Reparaturarbeiten an den kundeneigenen Anlagen durchführen zu können, mietete das Unternehmen einen luftgekühlten Kaltwassersatz mit einer Kälteleistung von 150 kW. Der Anschluss wurde über flexible Anbindungsschläuche realisiert. Diese wurden innerhalb des Werkes mehrfach an verschiedene, bereits vorhandene Kaltwassernetze angebunden. Dadurch konnten die Wartungsarbeiten problemlos innerhalb der regulären Produktionszeiträume fachgerecht durchgeführt werden.

Beispiel 5: Energiesparendes Wärmekonzept für frostfreie Logistik-Kalthalle
Logistikhallen werden vielfach als sogenannte "Kalthallen" gut isoliert, aber ohne Heizung geplant und gebaut. Aus Feuerschutz- und versicherungstechnischen Gründen sind allerdings häufig Sprinkleranlagen unter dem Dach erforderlich. Dabei muss sichergestellt sein, dass das in den Leitungen der Sprinkleranlage befindliche Wasser eine Temperatur von ca. +7°C bis +10°C aufweist.

Während der Bauphase neuer Logistikhallen zur Reifenlagerung einer Spedition aus Fulda, wurde nun eine energiesparende Lösung gesucht, um diese Temperaturen über die kalten Wintermonate einzuhalten.

Für die spezifische Situation entwickelte Heizkurier ein Wärmekonzept aus einem mobilem Lüftungsgerät für die Halle und einer leistungsstarken Wärmezentrale im Außenbereich.
Als Lüftungsgerät nutzten die Heizkurier Techniker einen Airhandler vom Typ HKAH 150 mit einer Leistung von 150 kW im Klimabereich / mit Kaltwasser und bis zu 300kw im Wärmebe-reich / mit Heizungswasser und einer maximalen Pressung von 650 Pa, der bis zu 20.000 qm Luft pro Stunde bewegen kann. Die mobilen Airhandler von Heizkurier eignen sich ideal für flexible Einsätze. In Verbindung mit einer stationären oder mobilen Kälte- oder Wärmezentrale sorgen sie zuverlässig und energieeffizient für kalte oder warme Luft. Das erforderliche warme Wasser für den Airhandler lieferte eine im Außenbereich aufgestellte mobile Wärmezentrale mit ebenfalls 150 kW. Bei der Anlage handelte es sich um einen Anhänger, in den eine komplett funktionsfähige Heizungsanlage eingebaut ist. Sie besteht aus Heizkessel, Brenner, allen Sicherheitseinrichtungen sowie Pumpen und liefert zuverlässig Pumpenwarmwasser VL/RL 90/70 °C.

Im Vergleich zu den deutlich kleineren Umlufterhitzern vom Typ HKL von Heizkurier bewegt der Airhandler mehr Luftvolumen und erzielt eine höhere Pressung, gleichbedeutend mit einer größeren Wurfweite in der Halle. Zudem ist der Luftstrom stufenlos regulierbar und lässt sich somit leichter an die Gegebenheiten einer großen Logistikhalle anpassen.
Das Konzept konnte in der Praxis schnell überzeugen. Die Aufstellung des Airhandlers in der Halle und die Möglichkeit der Luftmengenregulierung bewährte sich selbst bei deutlichen Minustemperaturen im Außenbereich.

Fazit
Für die Klimaregulierung in industriellen Prozessen bieten mobile Mietlösungen die Möglichkeit schnell und flexibel auf die gegebenen Umstände zu reagieren. Speziell, wenn Lösungen nur temporär oder kurzfristig notwendig sind, z.B. im Notfall, bei Sanierungen und Umbauten. Sanierungsvorhaben lassen sich ohne aufwändige Anpassungen von Schichtplänen oder teure Produktionsausfälle kurzfristig umsetzen. Ungeplante Investitionen die das Betriebskostenbudget belasten, können leicht vermieden werden. Aber auch im Testbetrieb, beim Anlagenneubau oder für Spitzenlasten sowie saisonale Einsätze in heißen Sommern oder kalten Wintern bieten mobile Klima- und Kälteanlagen sowie Wärmekonzepte von Heizkurier flexible Lösungen. Überall dort wo keine Festinstallation möglich ist, wie etwa bei angemieteten Lagerhallen, lassen sich die Gestaltungs- und Handlungsspielräume in allen Branchen erweitern.

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