Mehr Zeit und Platz für neue Energie-Konzepte

Nach wie vor besteht ein Modernisierungsstau in privaten und gewerblichen Heizungskellern. Und noch immer bilden traditionellen Verbrennungstechnologien die Basis für die Mehrzahl der Heizsysteme in Deutschland. Und trotzdem sind die Potenziale für den SHK-Sektor noch lange nicht ausgeschöpft. Ein Grund sind fehlende Informationen.

Mobile Mietgeräte und Mietkälte sorgen für eine unkomplizierte Überbrückung
Der Umstieg auf moderne Energie-Konzepte erfordert häufig umfangreiche Umbauten. Dabei gilt es eine durchgängige Wärme- oder Warmwasserversorgung sicherzustellen. Aber nur selten erlauben es die räumlichen Bedingungen, neue Heizanlagen neben den bestehenden alten Heizsystemen aufzubauen. Provisorische Zwischenlösungen sind dabei meist kostspielig und blockieren wertvolle Montageflächen. Viele Heizungsmodernisierungen scheitern daher häufig bereits im Ansatz.

Komfortable Lösungen bieten mobile Heizzentralen
Das muss nicht sein. Eine einfache und komfortable Lösung bieten mobile Heizzentralen mieten. Immer noch werden mobile Heizgeräte häufig auf ihre Funktion als Notheizungen reduziert. Dabei sorgt der Einsatz von mobilen Heizzentralen im Neubausektor sowie im Bereich der Sanierung von Altanlagen für Planungssicherheit und eine zuverlässige Wärme- und Warmwasser-versorgung in der Auf- und Umbauphase. Auch im Bereich Klima- und Kälteanlagen ermöglichen mobile Mietgeräte und Mietkälte für eine unkomplizierte Überbrückung der benötigten Leistungen der alten Anlagen vom Start der Umbauphase bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage.

Beispiel: Mobile Heizung mieten unterstützt die Sanierung einer Dachzentrale von Hochhaus
Der Einbau einer Heizzentrale im Dachgeschoss bringt im Hochhausbau einige Vorteile mit sich. So ist z. B. kein langer Kamin erforderlich. Weniger günstig erscheint eine solche Lösung allerdings im Falle einer Sanierung im Bestand. Dies zeigt auch das Beispiel der Sanierung der Heizanlage und des Warmwasserspeichers in einem 21-stöckigen Hochhaus in Köln-Porz.

Der eigentliche Heizraum des Hochhauses befindet sich auf dem Dach. Die Sanierung bzw. der Einbau einer neuen Anlage stellt entsprechende logistische Anforderungen. Zur Überbrückung der Wärme- und Warmwasserversorgung während der Umbauphase setzte der verantwortliche Projektpartner, die Firma Solmatec aus Köln, daher auf eine mobile Heizanlage von Heizkurier. Die Wärmeversorgung der Wohneinheiten sicherte eine Öl-Heizzentrale vom Typ: WZ1000 mit 1000kW Heizleistung. Die mobile Mietheizung besteht aus einem Anhänger, in dem eine komplett funktionsfähige Heizungsanlage eingebaut ist. Diese besteht aus Heizkessel, Brenner, Regeleinrichtung (stufenlos verstellbar), allen Sicherheitseinrichtungen, Pumpen und Heizöltank. Über flexible Anschlussschläuche mit dem Objekt verbunden, liefern die mobile Heizzentralen zuverlässig Pumpenwarmwasser VL/RL 90/70 °C und/oder Brauchwasser. Um die Warmwasserversorgung der Wohneinheiten zum Duschen etc. zu gewährleisten, kam ein mobiles Frischwassermodul FWM335 mit 335kW Leistung hinzu. Das Modul wurde ebenfalls mit mobil Wärme versorgt. Mit dieser Kombination ist es möglich bis zu 8500 l Wasser pro Stunde aufzuheizen. Die komplette Anlage wird mit Öl betrieben, das in einem nebenstehenden 30.000l Öltank gelagert wird.

Um die mobile Mietheizung nicht in die 21. Etage befördern zu müssen, hat Cömert Solmaz eine Möglichkeit gefunden. Mobile Heizung mieten und  in der unteren Etage einbinden. Der Anschluss des Hausnetzes an die mobile Wärme konnte dadurch mit geringem Aufwand erfolgen. Das externe mobile Frischwassermodul wurde direkt neben die bestehenden Warmwasserspeicher platziert und konnte ebenfalls mit geringem Aufwand angeschlossen werden. Mobile Heizung mieten bedeutet flexibilität und kosteneffizienz.

Für die Umbauten wurde ein Zeitraum von Ende Januar bis Ende Mai geplant. Die flexiblen Mietkonditionen von Heizkurier ermöglichen allerdings auch kurzfristige Anpassungen, z. B. im Fall von Lieferverzögerungen. Auf diese Weise kann die Heizanlagensanierung ohne unnötige Eile und mit gesicherter Wärme- und Warmwasserversorgung der Mieter erfolgen.


Beispiel: Vorinstallierte Mobilwärme für Mehrfamilienhaus in Duisburg
In einem Mehrfamilienhaus in Duisburg - mit 98 Wohneinheiten und einer Gesamtfläche von 5.911 Quadratmetern wurde von Nachtspeicherheizung auf moderne Heiztechnik umgestellt. Für einen herkömmlichen Ansatz mit einer internen Heizzentrale fehlten geeignete Kellerräume. Zudem gab es keinen Abgasschacht im Gebäude. Daher entschied man sich für komplett vorinstallierte Mobilewärme in einen externen Energieraum aus Stahlbeton, der in die Grünfläche integriert wurde. Verbaut wurden dazu zwei Gas-Brennwert-Kessel à 240 kW, die in Kaskade geschaltet, einen zuverlässigen Betrieb garantieren. 

Beispiel: Mobile Wärme für ein Schloss aus dem Jahre 1250 trotz Denkmalschutz?
Bei Sanierungen setzen die bestehenden Baustrukturen häufig enge Grenzen. Abgesehen von Auswahl und Konzeption der effizientesten Technik besteht die Herausforderung für Heizungsbauer regelmäßig darin, den Planungsprozess frühzeitig mit Spezialwissen zu begleiten. Mobile Wärme stellt Lösungskonzepte trotz Denkmalschutz oder Raumprobleme.

Gelungen ist dies beispielhaft bei der Sanierung von Schloss Frankenberg in Weigenheim im südlichen Steigerwald. Die 1520 im Renaissancestil umgebaute Schlossanlage aus dem Jahre 1250 wurde von der Münchner Livia Group für 10 Millionen Euro saniert. Raumprobleme und Anforderungen des Denkmalschutzes schlossen herkömmliche interne Heizraumkonzepte aus. Der objektspezifische dezentrale Ansatz von Heizkurier konnte Planer und Bauherrn schnell überzeugen. Realisiert wurde schließlich eine komplette mobile Wärme für die gesamte Schlossanlage inklusive Nebengebäude ohne dabei in die Substanz des Gebäudes eingreifen zu müssen.


Mobil heizen: Kosten und Aufwand sparen dank komplett funktionsbereiter Vorinstallation
Das Besondere an dem realisierten Konzept ist die Integration des Heizraumes in einen Hang südlich unterhalb des Schlosses. Der Höhenunterschied zum Schloss beträgt ca. 30 Meter. Verbaut wurden zwei Stahlbetoncontainer mit einer Grundfläche von je 7 x 2,70 Meter, die sich nahezu unsichtbar in das Gelände einfügen. An der Vorderfront der Heiz-räume läuft der Hang fast auf null aus und ermöglicht einen freien Zugang. Verbunden sind die Stahlbetoncontainer mit einem Durchgang. Die komplett funktionsbereite Heiztechnik wurde bei Heizkurier in Wachtberg bei Bonn vorinstalliert. Die Anlieferung erfolgte per Schwerlasttransport. Die Anbindung wurde durch ein vom Bauherrn beauftragtes Unternehmen vor Ort vorgenommen. Ein Versorgungsheizöltank mit 60.000 L Fassungsvermögen ist in einiger Entfernung zum Heizraum unterirdisch eingelagert. Mobil heizen bedeutet eben auch, ohne bauseitigen Aufwand und hohe Kosten dank komplett funtionsbereiter Vorinstallation.

Die dezentralen Energieräume von Heizkurier entsprechen ab Werk der Heizungsanlagen- und der Energieeinsparverordnung sowie den Brandschutzauflagen. Damit entfallen diverse Arbeiten und Nebenleistungen wie Auslösungen und Regiekosten am Standort. Die Sanierung des jeweiligen Objektes wird dank mobiler Heizung vereinfacht und beschleunigt.

Die Abgasanlage kann direkt am Energieraum oder alternativ je nach Anwendungsfall am Haupt- oder Nebengebäude installiert werden und muss nicht ins Gebäude geführt werden. Bei geänderten Anforderungen kann der Energieraum ganz einfach erweitert, versetzt oder ggf. auch ohne Eingriffe ins Gebäude ausgetauscht werden. Durch diese Flexibilität wird das Heizraumkonzept auch für Industriebauten interessant. Die Wartung des externen Energieraumes ist zudem ohne Zutritt zum Gebäude möglich.

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