Lockdown erhöht Legionellengefahr

Experten rechnen für die bevorstehende Phase der Wiederinbetriebnahme von Fitnessstudios, Hotels, Restaurants, Schwimmbädern, Sporthallen  und Ferienhäusern im Anschluss an den Corona bedingten Shutdown mit zusätzlichen Einsätzen, um Trinkwasserleitungssysteme thermisch zu desinfizieren.
Geschlossene und länger ungenutzte Gebäude und Einrichtungen haben eines gemeinsam. Wenn Trinkwasserleitungen ungenutzt bleiben und Wasser in den Rohrleitungen zum Stillstand kommt, können günstige Bedingungen für die Ausbreitung von Legionellen entstehen. Insbesondere Endstücke im Rohrleitungssystem bieten ein ideales Umfeld für Bakterien. In der Regel kann dieses Risiko durch regelmäßiges Öffnen der Entnahmestellen während der Nutzungspause verringert werden. Es ist allerdings zu befürchten, dass das vielen Betreibern nicht bekannt ist bzw. nicht fachmännisch und konsequent durchgeführt wird.

Mobile Heizzentralen sind beim thermischen Desinfizieren für viele alternativlos


Wird ein Legionellenbefall festgestellt, sind zunächst bauseitige Faktoren zu untersuchen und zu beheben. Eine chemie- und rückstandsfreie Möglichkeit, den Legionellenbefall anschließend zu beseitigen, bietet das Verfahren der thermischen Desinfizierung mit mobilen Heizzentralen von Heizkurier. Als Spezialist für Wärme- und Kältelösungen bietet die Heizkurier GmbH dazu bundesweit die Kombination aus mobiler Heizzentrale und Frischwassermodul aus einer Hand für variable Mietdauern an.
Der Einsatz der mobilen Mietheizzentralen ist immer dann sinnvoll, wenn die stationäre Heizanlage nicht für Wassertemperaturen über 65 Grad Celsius in der Masse ausgelegt ist. Denn für eine thermische Desinfizierung sind Wassertemperaturen von mindestens 70 Grad Celsius über drei Minuten an den Endstellen vorgeschrieben. Bei vorhandenen Leistungsgrenzen der stationären Anlage wurde in der Vergangenheit vielfach zu chemischen Lösungen gegriffen. Diese sind allerdings meist mit Belastungen für die Umwelt verbunden. Zudem können sich chemische Rückstände im Leitungssystem festsetzten.
Tim Debus, Geschäftsführer Technik bei Heizkurier: "Die Kombination aus mobiler Heizzentrale und Frischwassermodul ist umweltschonend, effektiv und effizient. Für viele professionelle SHK-Fachleute ist der Einsatz mobiler Heizzentralen bei der thermischen Desinfizierung daher inzwischen alternativlos. Thermisches Desinfizieren kann auch prophylaktisch erfolgen, um das Risiko eines Legionellenbefalls zu minimieren. Gerade für kritische Einrichtungen ist es wichtig, dass das Leitungssystem frei von Bakterien ist und bleibt."

Durchlauferhitzerprinzip garantiert hygienisches Brauchwasser


Bei den smarten Heizmobilen von Heizkurier handelt es sich um Anhänger, in die eine komplett funktionsfähige Heizungsanlage eingebaut ist. Die Heizanlage besteht aus Heizkessel, Brenner, Pumpen sowie allen Sicherheitseinrichtungen. Sie liefert zuverlässig Pumpenwarmwasser VL/RL 90/70 °C. Heizkurier Frischwassermodule werden anschlussfertig in einer geschlossenen Transportbox angeliefert und können im Innen- und Außenbereich aufgestellt werden. Sie decken einen Leistungsbereich bis 18500 l/h bei Kaltwassereintritt 10°C und Warmwasserausgang von 45°C ab. Bei höheren Wunschtemperaturen reduziert sich die Wassermenge pro Stunde. Das Durchlauferhitzerprinzip der Frischwassermodule garantiert 100 Prozent hygienisches Brauchwasser und verhindert die Vermehrung von Legionellenbakterien im Warmwasser-Kreislauf von Gebäuden (s. DVGW Arbeitsblatt W 551). Mobile Frischwassermodule sind innerhalb kürzester Zeit mittels flexibler Schläuche für Brauchwasser angeschlossen und betriebsbereit. Sämtliche Brauchwasserschläuche sind laut KTW/DVGW trinkwassergeeignet. Alle Trink- und Brauchwasserschläuche können durch ein speziell entwickeltes Verfahren vor jeder Anlieferung desinfiziert werden.

Ihr Heizkurier Partner in Ihrer Region informiert Sie gerne über weitere Details.

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