Elektroheizzentralen

Inbetriebnahme, Fehlermeldungen und Störungen bei mobilen Elektroheizzentralen beheben

Mobile Elektroheizung Typ: EHZ 21 & 36 kW


Inbetriebnahme der mobilen Elektroheizzentrale

Befüllen und Entlüften

Zum Befüllen des Heizsystems wird empfohlen, aufbereitetes Wasser nach VDI 2035 zu verwenden. So stellen Sie sicher, dass die Heizelemente der mobilen Heizzentrale nicht vorzeitig verkalken. Schalten Sie die mobile Elektroheizzentrale am Netzschalter neben der Regelung auf der Geräteoberseite ein. Gehen Sie zum Befüllen und Entlüften des Gerätes wie folgt vor:
  1. Entfernen Sie an der mobilen Elektroheizzentrale die Schraubkappe vom KFE-Anschluss am Rücklauf,
  2. schließen Sie an diesen KFE-Anschluss die Wasserzuleitung an
  3. Öffnen Sie die Armaturen der mobilen Elektroheizzentrale für den Heizungs-vorlauf und für den Heizungsrücklauf durch Drehen der Drehknäufe gegen den Uhrzeigersinn (links herum),
  4. Öffnen Sie – falls vorhanden – die Armaturen des bauseitigen Heizsystems für den Heizungsvorlauf und für den Heizungsrücklauf,
  5. Prüfen Sie die Dichtheit des Gerätes und dessen Anschlüsse,
  6. Öffnen Sie die Drehknäufe für die Wasserzuleitung.
  7. Füllen Sie die Heizungsanlage mit Wasser. Achten Sie darauf, dass die vorhandene Luft aus dem automatischen Entlüfter entweicht.
  8. Wenn ein Fülldruck von 1,6 bar erreicht ist und die Pumpe anläuft, leuchtet die zuvor rot blinkende LED-Kontrolllampe neben der Regelung dauerhaft gelb. Der angezeigte Druck fällt dabei systembedingt um ca. 0,5 bar.
  9. Erhöhen Sie den Druck weiter und schließen Sie die Drehknäufe für die Wasserzuleitung, sobald ein mittlerer Betriebsdruck von ca. 1,6 bar wieder erreicht wird.
  10. Die LED-Kotrolllampe leuchtet grün, wenn die Vorspülzeit von 2 Minuten abgelaufen ist und der Mindestbetriebsdruck (1,1 bar) nicht unterschritten wird.
  11. Entfernen Sie die Wasserzuleitung.
  12. Schrauben Sie an der mobilen Elektroheizzentrale die Schraubkappe des KFE-Anschlusses am Rücklauf wieder auf.
Die mobile Elektroheizzentrale ist nun betriebsbereit.

Allgemeine Bedienung der Regelung – Display

Die Tasten der Regelung befinden sich auf der Geräteoberseite der mobilen Heizzentrale. Sie sind als sogenannte „Softkeys“ implementiert, d.h. die jeweilige Funktion der Taste kann sich abhängig von der zugehörigen Displayanzeige ändern. Es sind folgende Funktionen verfügbar:

 Menüauswahl nach oben bewegen

 Menüauswahl nach unten bewegen

 Untermenü verlassen / in die Funktionsansicht wechseln

 Untermenü aufrufen bzw. Cursor nach rechts bewegen

 Einstellwerte erhöhen bzw. Betriebsart ändern

 Einstellwerte reduzieren bzw. Betriebsart ändern

 Zum vorherigen Einstellwert bzw. Abbruch der Funktion

 Einstellwert oder gesamte Einstellungen übernehmen

/ zum Untermenü mit Einstellmöglichkeiten

Aus/Automatik/Stoppen Anzeige und Wahl des Betriebszustandes


Das graphische, beleuchtete Display zeigt nach dem Einschalten des Gerätes die wichtigsten Informationen wie nachfolgend beispielhaft dargestellt an:


Diese Ansicht wird in dieser Betriebsanleitung als „Funktionsansicht“ bezeichnet. Durch Betätigung der 2. Taste von rechts wird das „Hauptmenü“ der Regelung angezeigt:

Durch erneutes Drücken dieser Taste verlassen Sie das „Hauptmenü“ und wechseln in die „Funktionsansicht“ zurück. Eine grün leuchtende LED-Anzeige (siehe Abbildung oben) signalisiert die Betriebsbereitschaft der mobilen Elektroheizzentrale. Nach dem Einschalten der Pumpe (nach Erreichen des Mindestdruckes), leuchtet die LED-Anzeige für 2 Minuten gelb (Vorspülphase). Im Falle von Betriebsstörungen leuchtet die Anzeige rot! Die Störungsursache kann dann in der Fehlerliste angezeigt werden.


Estrichaufheizautomatik aktivieren und einstellen

Wählen Sie Ihr Estrichprogramm

Estrichaufheizautomatik aktivieren

Aktivieren

Achtung! Vor Start des Heizprogramms Spreizung überprüfen und einstellen (Menüpunkt „Spreizung“ befindet sich in der Ebene Heizprogramme)

3. Taste von links drücken, bei „Code eingeben“ Taste  drücken und Benutzercode 1203 eingeben

Erneut bei „Code eingeben“ Taste  drücken

Mit Taste  auf „aktivieren“ und mit Taste  bestätigen

Nun über die Taste +/- den 11-stelligen Code eingeben und mit Taste ↵ bestätigen

Ist der 11-stellige Code korrekt, ist das Heizprogramm nun aktiviert

War der 11-stellige Code nicht korrekt, bitte den Servicepartner kontaktieren

Heizprogramm einstellen – Funktionsheizen

Funktionsheizen

Achtung! Vor Start des Heizprogramms Spreizung überprüfen und einstellen (Menüpunkt „Spreizung“ befindet sich in der Ebene Heizprogramme)

3. Taste von links drücken, bei „Code eingeben“ Taste  drücken und Benutzercode 1203 eingeben

Im Menüpunkt „Heizprogramme“ Taste  drücken um das Funktionsheizprogramm aufzurufen

Taste +/- drücken und Einschalttemperatur wählen (die Einschalttemperatur beläuft sich auf 3 Tage)

Taste +/- drücken und Ausschalttemperatur wählen (die Einschalttemperatur beläuft sich auf 4 Tage)

Zum Starten der eingestellten Werte bei „Starten“ Taste +/- drücken

Mit Taste + oder – „Ja“ anwählen und Taste  drücken

Das gewählte Heizprogramm läuft nun
Estrichaufheizautomatik einstellen – Individuelles Heizen

Individuelles Heizen

Achtung! Vor Start des Heizprogramms Spreizung überprüfen und einstellen (Menüpunkt „Spreizung“ befindet sich in der Ebene Heizprogramme)

3. Taste von links drücken, bei „Code eingeben“ Taste  drücken und Benutzercode 1203 eingeben

Im Menüpunkt „Heizprogramme“ Taste  drücken um das „individuelle Heizen“ aufzurufen

Mit Taste +/- „2.2.1 Zeitraum“ aufrufen

Mit Taste +/- die Anzahl der Tage einstellen, mit der die gewählte Temperatur laufen soll und mit ↵ bestätigen

Der Reiter rutscht nach rechts und die Temperatur kann für die vorher eingestellte Anzahl der Tage eingestellt werden

Der nächste Zeitraum (2.2.2) erscheint und kann auf gleichem Weg eingestellt werden

Wenn alle gewünschten Zeiträume eingestellt wurden, mit Taste  auf „Starten“ gehen und Taste ↵ drücken

Mit Taste + oder – „Ja“ anwählen und mit Taste ↵ bestätigen, um das Programm zu starten


USB-Stick

Estrichaufheizprogramm und Fehlerliste sichern


Estrichaufheizprogramm auf USB-Stick sichern

HINWEIS

Das Gerät speichert den zeitlichen Verlauf aller Soll- und Ist-Temperaturen während der Betriebsarten „Funktionsheizen“ und „Individuell Heizen“. Es bleiben immer die zuletzt abgeschlossenen Messdaten als Datei im Gerätespeicher erhalten. Zur Dokumentation und Archivierung können diese Daten im .csv-Format und als Vektorgrafik im .svg-Format auf einen USB-Speicherstick übertragen werden.

ACHTUNG!

Vor der Datenübertragung auf einen USB-Speicherstick ist das Estrichaufheizprogramm auf jeden Fall zu beenden, d.h. der Betriebszustand im Display zeigt „Aus“.

Um die Messdaten auf einen USB-Stick zu übertragen, ist wie folgt vorzugehen:
Stecken Sie einen USB-Speicherstick (Type A) in den USB-Port auf der Geräte-oberseite.
Rufen Sie mit der 2. Taste von rechts das Hauptmenü auf, öffnen das Menü „5 USB“ und rufen dann mit der Taste „ “ das Untermenü „5.3 Messwerte sichern“ auf. Dieses Menü ist nur sichtbar, wenn das Funktions- bzw. Individuell Heizen mindestens einmal gestartet wurde:
Elektroheizzentrale triMobil Display

Mit der Taste „+/–“ in das Untermenü wechseln: Elektroheizzentrale triMobil Display

Nun mit den Tasten „+“ oder „–“ die Einstellung „Ja“ wählen.
Bestätigen Sie mit der Taste „ “ und warten den Durchlauf des Fortschrittsbalkens ab, bis die Meldung „Erfolgreich!“ angezeigt wird:
Elektroheizzentrale triMobil Display

Rufen Sie nun das Untermenü „5.5 Stick auswerfen“ auf und wählen mit den Tasten „+“ oder „–“ die Einstellung „Ja“ aus: Elektroheizzentrale triMobil Display

Bestätigen Sie mit der Taste „ “ und warten Sie die Meldung „USB Speicherstick kann nun entfernt werden.“ ab: Elektroheizzentrale triMobil Display

Ziehen Sie den USB-Speicherstick vom Gerät ab.
Die Messdaten, die sich nun auf dem Speicherstick befinden, liegen als Dateien im .csv-Format (für Excel-Anwendungen) und als Vektorgrafik im .svg-Format vor. Für eine Visualisierung auf einem Computer kann die Vektorgrafik durch Doppelklick mit jedem Webbrowser geöffnet und bei Bedarf auch ausgedruckt werden. Die Ziffernfolge vor der Endung „.svg“ beinhaltet das Startdatum des jeweiligen Heizprogrammes. Beispiel: Die Datei „20171115.svg“ enthält die Messdaten ab dem 15.11.2017: Elektroheizzentrale triMobil Display


Fehlerliste auf USB-Stick sichern

HINWEIS

Zur Dokumentation und Archivierung kann die Fehlerliste mit der Funktion „5.4 Fehlerliste“ im .txt-Format („JJJJMMTT.txt“) auf einen USB-Speicherstick übertragen werden.

ACHTUNG!

Vor der Datenübertragung auf einen USB-Speicherstick ist der Heizbetrieb auf jeden Fall zu beenden, d.h. die Betriebsanzeige im Display zeigt „Aus“.

Um die Fehlerliste zu übertragen, ist wie folgt vorzugehen:
Stecken Sie einen USB-Speicherstick (Type A) in den USB-Port auf der Geräteoberseite.
Rufen Sie mit der 2. Taste von rechts das Hauptmenü auf, öffnen das Menü „5 USB“ und rufen dann mit der Taste „ “ das Untermenü „5.4 Fehlerliste“ auf: Elektroheizzentrale triMobil Display

Mit der Taste „+/–“ in das Untermenü wechseln:
Nun mit den Tasten „+“ oder „–“ die Einstellung „Ja“ wählen. Elektroheizzentrale triMobil Display

Bestätigen Sie mit der Taste „ “ und warten den Durchlauf des Fortschrittsbalkens ab, bis die Meldung „Erfolgreich!“ angezeigt wird: Elektroheizzentrale triMobil Display


Fehlermeldungen

Welche Fehlermeldung tritt an Ihrer Elektroheizzentrale auf?

Informierende Fehlermeldungen

Neustart – Gerät eingeschaltet

Gelöscht – Fehlerliste (vom Techniker) gelöscht

Aktiviert – Heizprogramme (Modul) freigeschaltet

Deaktiviert – Heizprogramme (Modul) gesperrt

Fehlgeschlagen – Heizprogramme (Programmablauf) fehlgeschlagen

Erfolgreich – Heizprogramme (Programmablauf) erfolgreich beendet

Abbruch – Heizprogramme (Programmablauf) vom Anwender abgebrochen

Betriebsfehler

Speichern fehlgeschlagen – Datenspeicherung auf USB Stick erfolglos

Sicherheitsabschaltung – Sicherheitstemperaturbegrenzer hat ausgelöst

Druckmangel – Druckabfall während der Heizphase unter 1,1 bar

USB Fehler – Speicherstick konnte nicht (sicher) entfernt werden

Spannungsausfall – (Netz-) Spannungsausfall (bei Heizprogrammen) zu lange (siehe auch EHZ Bedienungsanleitung Kap. 4.4.3 „Spannungs-ausfall“)

Spannungsversorgung – Fehler bei der Multiplug-Spannungserkennung

Temperaturabweichung – Temperatur außerhalb des Bereiches (bei Heizprogrammen)

Gerätefehler

Fühlerkurzschluss – PT1000 Temperaturfühler Kurzschluss (Brücke)

Fühlerbruch – PT1000 Temperaturfühler (Drahtbruch)

Drucküberwachung – Drucksensor (in der Pumpe außerhalb des Bereiches)

Geräteuhr defekt – Fehler bei der Echtzeituhr (Batterie, Kurzschluss, etc.)

Hardwarefehler – Fehler bei der Speicherung der Log-Daten (Heizprogramme)

Pumpenfehler – Pumpe erzeugt keinen oder unzureichend Druck


Störungen beheben

Welches Problem liegt vor?

„Wartungsintervall erreicht“

Ursachen

Die Anzeige des Wartungsintervalls ist lediglich eine Infomeldung und beeinträchtigt die Funktion Ihres Geräts nicht!

Die Meldung tritt im Intervall von 12 Monaten auf.

Behebung

Eine Wartung kann bei Ihrem Servicepartner durchgeführt werden.

Mobile Elektroheizzentrale reagiert nach dem Einschalten des Netzschalters nicht

Ursachen

Stromversorgung nicht gewährleistet

Netzschalter defekt

Behebung

Stromversorgung herstellen bzw. überprüfen (siehe EHZ Bedienungsanleitung Kap. 3.3.3)

Austausch des Netzschalters

Eingestellte Soll-Temperatur des Heizungsvorlaufes wird nicht erreicht

Ursachen

Mobile Elektroheizzentrale für angeschlossenen Verbraucher zu gering dimensioniert

Heizelement(e) defekt

Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) hat ausgelöst

Spannungsversorgung, eine oder zwei Phasen sind ausgefallen

Behebung

Dimensionierung der mobilen Elektroheizzentrale für den angeschlossenen Verbraucher prüfen

Mobile Elektroheizzentrale ausschalten und Servicepartner kontaktieren (siehe auch EHZ Bedienungsanleitung Kap. 5.4)

STB zurückstellen (siehe auch EHZ Bedienungsanleitung Kap. 5.1.2)

LED-Phasenanzeige von einer Elektrofachkraft überprüfen lassen (siehe dazu EHZ Bedienungsanleitung Kap. 5.3.1)

Soll-Temperatur des Heizungsvorlaufes in Ordnung aber Temperatur im Heizsystem zu gering

Ursachen

Heizelemente verkalkt

Pumpe defekt

Mobile Elektroheizzentrale für angeschlossenen Verbraucher zu gering dimensioniert

Behebung

Gerät entkalken (siehe EHZ Bedienungsanleitung Kap. 7.2.3)

Pumpe auf Laufgeräusche kontrollieren – gegebenenfalls Servicepartner kontaktieren, um Umwälzpumpe zu wechseln (siehe auch EHZ Bedienungsanleitung Kap. 5.5)

Dimensionierung der mobilen Elektroheizzentrale für den ange-schlossenen Verbraucher prüfen

Hoher Geräuschpegel während des Betriebes

Ursachen

System nicht richtig entlüftet

Zu geringe Wasserzirkulation

Heizelemente verkalkt,

Behebung

System vollständig entlüften (siehe EHZ Bedienungsanleitung Kap. 3.3.4)

Prüfen, ob Ventile geöffnet sind

Gerät entkalken (siehe EHZ Bedienungsanleitung Kap. 7.2.3)

Menü „2 Heizprogramme“ nicht verfügbar

Ursachen

Gerät nicht für Heizprogramme freigeschaltet

Behebung

Gerät für Heizprogramme mit Freischaltcode freischalten (siehe EHZ Bedienungsanleitung Kap. 4.4.1)

Sehr schnelle Änderung bzw. Schwankungen des Betriebsdruckes

Ursachen

Ventil(e) nicht geöffnet

Membran-Ausdehnungsgefäß (MAG) defekt

Behebung

Prüfen, ob Ventile geöffnet sind

Membran-Ausdehnungsgefäß überprüfen und bei Defekt austauschen; dazu Servicepartner kontaktieren

Uhrzeit wird nicht angezeigt

Ursachen

Batterie der Echtzeituhr defekt

Behebung

Servicepartner kontaktieren

Hardwarefehler

Ursachen

Interner Speicher

Behebung

Reglereinheit tauschen – dazu Servicepartner kontaktieren

USB Fehler

Ursachen

Speicherstick oder Reglereinheit defekt

Behebung

Speicherstick oder Reglereinheit tauschen – dazu Servicepartner kontaktieren

Spannungsausfall

Ursachen

z.B. Auslösen von Sicherungen, Ausfall des Stromnetzes usw.

Behebung

siehe EHZ Bedienungsanleitung Kap. 5.3 „Spannungsausfall“.

Heizstufen schalten nicht trotz drehendem Pumpensymbol + 1,6 bar (Warnsymbol rechts neben Pumpensymbol)

Ursachen

Funktionseingang aktiviert

Behebung

Funktionseingang deaktivieren oder externe Schalteinrichtung prüfen

LED leuchtet abwechselnd rot/grün

Ursachen

Mindestdruck von 1,6 bar noch nicht erreicht

Behebung

Wasserdruck erhöhen (mind. 1,6 bar)

LED leuchtet gelb

Ursachen

Vorspülzeit läuft

Behebung

Vorspülzeit abwarten (Grundeinstellung 2 Min.)

LED leuchtet rot

Ursachen

Betriebsstörung liegt an

Behebung

Fehlerliste aufrufen

Angezeigte Betriebsstörung beheben

Mit Lesen der Fehlerliste wird die Betriebsstörung Fehlerliste quittiert

Der Wasserdruck verändert sich im Display nicht trotz korrekter Befüllung

Ursachen

Der Demo-Modus ist aktiviert oder der Drucksensor ist defekt

Behebung

Den Demo-Modus im Menü unter „Grundeinstellungen“ deaktivieren.

Falls dies keine Abhilfe schafft, ist eventuell der Drucksensor defekt (->Servicepartner kontaktieren)

Das Gerät heizt laut Display, die IST-Temperatur erhöht und senkt sich sporadisch. Die Druckanzeige ist stabil auf einem Wert, aber das Wasser wird nicht warm.

Ursachen

Der Demo-Modus ist aktiviert

Behebung

Den Demo-Modus im Menü unter „Grundeinstellungen“ deaktivieren

Druck außerhalb der Grenzwerte – Druck unter 1,1 bar

HINWEIS

Der Heizungsanlagendruck muss auf einen Mittelwert in einem Bereich zwischen 1,1 und 2,4 bar eingestellt werden und vom Benutzer regelmäßig – insbesondere vor dem Heizbetrieb – kontrolliert werden.

Ursachen

Wenn der Systemdruck unter 1,1 bar fällt, wird die Heizung automatisch ausgeschaltet

Behebung

Bevor die Heizung im Heizbetrieb manuell neu gestartet werden kann, ist das System bis zum benötigten Druck mit Heizwasser aufzufüllen

Druck außerhalb der Grenzwerte – Druck unter 0,4 bar

HINWEIS

Der Heizungsanlagendruck muss auf einen Mittelwert in einem Bereich zwischen 1,1 und 2,4 bar eingestellt werden und vom Benutzer regelmäßig – insbesondere vor dem Heizbetrieb – kontrolliert werden.

Ursachen

Wenn der Systemdruck unter 0,4 bar fällt, wird die Heizung automatisch ausgeschaltet. Auch die Pumpe wird automatisch ausgeschaltet.

In der Anzeige „Betrieb Umwälzpumpe“ blinkt ein „ i “.

Behebung

Alle Verbindungen und Armaturen sind auf Dichtheit zu überprüfen und das System bis zum benötigten Druck mit Heizwasser aufzufüllen

Druck außerhalb der Grenzwerte – Druck erreicht 3,0 bar

HINWEIS

Der Heizungsanlagendruck muss auf einen Mittelwert in einem Bereich zwischen 1,1 und 2,4 bar eingestellt werden und vom Benutzer regelmäßig – insbesondere vor dem Heizbetrieb – kontrolliert werden

Ursachen

Erreicht der Heizanlagendruck 3,0 bar, öffnet das Sicherheitsventil. Heißes oder kaltes Wasser tritt dann durch das Sicherheitsventil aus und fließt durch einen Schlauch an der Geräteunterseite ab. Die mobile Elektroheizzentrale arbeitet aber weiterhin „normal“

Behebung

Um den Heizbetrieb fortzusetzen, ist das System bis zum benötigten Druck zu entleeren und ordnungsgemäß zu entlüften

Druck außerhalb der Grenzwerte – Druck steigt auf über 3,3 bar

HINWEIS

Der Heizungsanlagendruck muss auf einen Mittelwert in einem Bereich zwischen 1,1 und 2,4 bar eingestellt werden und vom Benutzer regelmäßig – insbesondere vor dem Heizbetrieb – kontrolliert werden

Ursachen

Erreicht der Heizanlagendruck 3,0 bar, öffnet das Sicherheitsventil. Heißes oder kaltes Wasser tritt dann durch das Sicherheitsventil aus und fließt durch einen Schlauch an der Geräteunterseite ab. Die mobile Elektroheizzentrale arbeitet aber weiterhin „normal“

Wenn der Systemdruck weiter auf über 3,3 bar steigt, wird die Heizung automatisch ausgeschaltet und im Display erscheint außerdem ein blinkendes Warnsymbol („!“) in der Systemdruckanzeige

Behebung

Um den Heizbetrieb fortzusetzen, ist das System bis zum benötigten Druck zu entleeren und ordnungsgemäß zu entlüften.

Temperatur außerhalb der Grenzwerte

Ursachen

Wenn die Systemtemperatur 95 °C erreicht, löst der Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) aus und schaltet die Heizelemente aus. Die Pumpe läuft weiter.

Behebung

In den Fehlermeldungen wird der Fehler „Sicherheitsabschaltung“ angezeigt (siehe EHZ Bedienungsanleitung Kap. 4.2.4 „Fehlerliste“ und Kap. 5.1.3 „Fehlermeldungen“)
Beheben Sie zunächst die Fehlerursache (z.B. Leistung verringern und prüfen, ob Ventile geöffnet sind)
Damit die mobile Elektroheizzentrale weiter betrieben werden kann, muss die Temperatur zunächst einmal zu einem Wert im Normalbereich (< 80 °C) zurückkehren und der Sicherheitstemperaturbegrenzer zurückgestellt werden
Um den Sicherheitstemperaturbegrenzer zurückzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor:
– Schalten Sie die mobile Elektroheizzentrale am Netzschalter neben der Regelung auf der Geräteoberseite aus,
– trennen Sie die Stromversorgung des Gerätes durch Ziehen des Netzsteckers,
– Gehäusefrontdeckel entfernen,
– Kappe des STB abschrauben und Rückstelltaste betätigen (siehe auch EHZ Bedienungsanleitung Kap. 2.4 / IV),
– Kappe wieder anschrauben und Gehäusefrontdeckel wieder anbringen,
– Mobile Elektroheizzentrale wieder einschalten
Konnte diese Störung nicht behoben werden oder treten andere Fehler bei der Temperaturanzeige auf (z.B. „Fühlerbruch“ oder „Fühlerkurzschluss“), bitte die mobile Elektroheizzentrale ausschalten und Ihren Servicepartner kontaktieren

 


FAQ – Häufig gestellte Fragen

Auf einen Blick

Ist oder arbeitet die Elektroheizzentrale wie ein Durchlauferhitzer

Nein! Die Elektroheizzentrale ist kein Durchlauferhitzer. Die Anlage arbeitet wie eine Heizungsanlage über ein geschlossenes Wassersystem mit Heizkessel (10L Volumen), welches gründlich entlüftet werden muss. Zudem darf kein Trinkwasser über den verbauten Heizkessel geführt werden.

Wie schwer ist ein EHZ-Gerät bzw. welche Maße hat ein EHZ-Gerät?

Das Gerät ist ca. 65 kg schwer.

Maße: Länge = 55 cm; Breite = 65 cm; Höhe = 110 cm

Warum wird mein USB-Stick nicht erkannt?

Der verwendete USB-Stick sollte ein Typ-A-Stick mit Fat-32 Formatierung sein. Eventuell sollte ein anderer USB-Stick ausprobiert werden. Wenn er korrekt erkannt wurde, erscheint „USB“ im Menü.

Wie lautet der 4-stellige Code, um in das Grundmenü zu gelangen?

Der 4-stellige Benutzercode lautet 1203.

Wo gebe ich den Benutzercode ein?

Der Benutzercode wird über den Menüpunkt „Code eingeben“ eingegeben.

Warum wird mir der Menüpunkt "Heizprogramme" nicht angezeigt?

Das Heizprogramm wurde noch nicht über den Lizenzcode aktiviert.

Woher bekomme ich den Lizenzcode für das Heizprogramm?

Der Lizenzcode kann bei ihrem Händler käuflich erworben werden.

Ich habe den Lizenzcode gekauft, aber wo finde ich diesen?

Der 11-stellige Lizenzcode steht auf Ihrem Lieferschein, der Rechnung oder wurde Ihnen per E-Mail übermittelt.

Was bedeutet Funktionsheizen?

Das Funktionsheizen ist ein auf 7 Tage festgelegtes Heizprogramm nach DIN EN1264. Es dient dazu, einen Teil des überschüssigen Wassers im Estrich zu entfernen. Sozusagen ein Probelauf des Estrichs. Das Funktionsheizenersetzt nicht das individuelle Programm bis zur Belegreife.

Wieso dreht sich das Pumpensymbol nicht und die LED blinkt rot/grün?

Es muss bei der Inbetriebnahme ein Mindestwasserdruck von 1,6 bar eingestellt werden. Wenn der korrekte Druck eingestellt ist, wird die LED konstant grün leuchten und das Pumpensymbol dreht sich.

Warum leuchtet die LED die ganze Zeit rot?

Es liegt eine Betriebsstörung vor, oder wurde noch nicht durch Lesen der Fehlerliste quittiert.

Warum blinkt neben dem Pumpensymbol ständig ein "i"?

Entweder befindet sich das Gerät noch in der Vorspülzeit, oder der Funktionseingang 1 im Menü der Grundeinstellungen wurde aktiviert. Wenn keine externe Schalteinrichtung angeschlossen ist, muss der Funktionseingang 1 deaktiviert werden.

Im Display des Geräts steht „Wartungsintervall erreicht“. Welche Bedeutung hat die Meldung und was muss ich tun?

Eine Wartung kann bei Ihrem Servicepartner durchgeführt werden.

Die Meldung tritt im Intervall von 12 Monaten auf.

Eine Wartung kann bei Ihrem Servicepartner durchgeführt werden.