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Heizkurier unterstützt Kölner Stadtarchiv mit mobiler Wärme | | | | | Durch den Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 03.März 2009 wurden viele historisch wichtige und unersetzbare Dokumente unter Bergen von Trümmern bis ins Grundwasser hinein verschüttet. Bei diesem Einsturz wurden auch zwei Nachbargebäude mitgerissen, wobei zwei Bewohner ums Leben kamen.
Bis heute wurden ca. 85 % der verschütteten Schätze geborgen. 10 % werden noch im Untergrund vermutet und 5 % werden wohl für immer verloren sein. | Seit Anfang Dezember 2010 beheizt heizkurier mit zwei mobilen Lufterhitzern das Zelt, in dem die gefundenen Dokumente nach ihrer Bergung gebracht werden. Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind dort tagtäglich für die Erhaltung der gefundenen wertvollen Archivalien im Einsatz. Im Zelt werden die gefährdeten und oft bis zur Unkenntlichkeit verschmutzten oder beschädigten Dokumente mit frischem Wasser gereinigt. Für diese Reinigungsarbeiten steht ein 240 KW Öl-heizkurier vor Ort zur Verfügung, der eine konstante Warmwasserversorgung bis 45 ° C bei 6000 l/ pro Stunde gewährleistet. Im Anschluss werden die Archivalien in Folien verpackt, in Gitterboxen gelagert, bei großen Kühlfirmen schock gefroren und für zwei Jahre bei minus 30 bis minus 50 ° C gelagert. Erst dann werden sie unter Vakuum wieder aufgetaut. | Zwischen Weihnachten und Neujahr ruhten die Arbeiten am Unglücksort. Bevor Anfang des Jahres 2011 die Arbeiten wieder fortgesetzt wurden waren sogar Taucher im Einsatz, die im trübfreien Grundwasser die Lage der Trümmer untersuchten. Der Dauerregen der letzten Tage und das damit verbundene Rheinhochwasser führten dazu, dass die Arbeiten im Grundwasser für zwei Tage unterbrochen werden mussten. | | Heizkurier bringt auf diesem Wege seinen Wunsch zum Ausdruck, dass alle gefundenen Archivalien wieder restauriert werden können und für nachfolgende Generationen wieder zur Verfügung stehen werden. | | << Zur Übersicht | | |
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